25/03/2026 0 Kommentare
Wechsel im Presbyteriumsvorsitz
Wechsel im Presbyteriumsvorsitz
# Gemeindeleitung

Wechsel im Presbyteriumsvorsitz
Es war keine Überraschung mehr, dass Pfarrer Johannes Böhnke zum 31. Januar 2027 in den vorgezogenen Ruhestand geht. Und diesen Wechsel galt es vorzubereiten. Mit diesem Pfarramt eng in Verbindung steht für ihn der Vorsitz im Presbyterium, den er mit ganzer Kraft über viel Jahre ausgeübt hat.
Nicht zwangsläufig ist der Vorsitz durch Pfarrerinnen und Pfarrer auszuüben. In den Nachbargemeinden der Region sind es gewählte Presbyterinnen oder Presbyter, die dieses Amt ausüben. Auch in Arnsberg war dies bereits mehrfach der Fall.
Es hat ihn ausgefüllt, er hat das Gremium nicht nur geleitet, sondern auch mit sorgfältig vorbereiteten Unterlagen und Empfehlungen geführt. Dazu bedurfte es vieler Gespräche mit Beteiligten. Manche Themenbereiche gehören eigentlich nicht zur theologischen Ausbildung, z. B. Organisationsfragen, Personalangelegenheiten und nicht zuletzt die Befassung mit Finanzfragen. Herausforderungen sagt man ja heute, eigentlich Probleme, die zu erfassen und zum Teil zu weitreichenden Entscheidungen führen. Das galt insbesondere für die Entwidmung der Erlöserkirche, verbunden mit der Aufgabe des dazugehörigen Gemeindezentrums, die ihm als ehemals dort eingesetzten Pfarrer ganz nahe ging, den Notwendigkeiten der Zeit geschuldet.
Seine ganze Kraft galt dem Herstellen der Zukunftsfähigkeit der Auferstehungskirche. Der Um- und Ausbau hat ihn viele Jahre begleitet, von der Erstellung der Gebäudekonzeption bis hin zur Einweihung und dem Jubiläum im vergangenen Jahr.
Und so stand ganz profan auf der Märzsitzung des Presbyteriums der Tagesordnungspunkt „Wahl einer bzw. eines neuen Presbyteriumsvorsitzenden und eingebunden sein Vorschlag, Frau Pfarrerin Claudia Schäfer zu seiner Nachfolge zu wählen. Einstimmig, mit einer Enthaltung fiel die Wahl auf sie aus und sie nahm die Aufgabe an, bedankte sich für das in sie gesetzte Vertrauen.
Groß sind die Herausforderungen, die sich bereits in naher Zukunft stellen. Da sind, angesichts sinkender Gemeindegliederzahlen und wenigen Pfarrstellensuchenden, Strukturfragen in der Region zu er- und bearbeiten, neue Formen der Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden zu finden und abzusprechen, auch das leidige Thema der zukünftigen Finanzausstattung gehören dazu. Aber Veränderungen sind nichts neues, sie anzunehmen eine Gesamtaufgabe des Presbyteriums.
Noch offen ist die Besetzung der Position eines oder einer stellvertretenden Vorsitzenden. Dazu werden viele Gespräche untereinander zu führen sein.
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