30/08/2026 0 Kommentare
Das Bibeldorf in Rietberg ist immer eine Reise wert
Das Bibeldorf in Rietberg ist immer eine Reise wert
# Jugend- & Konfirmandenarbeit

Das Bibeldorf in Rietberg ist immer eine Reise wert
Das Bibeldorf ist ein religionspädagogischer Lehr- und Lernort, an dem einzigartige Erfahrungen gemacht werden können. Deshalb freuten sich die Konfi3-Betreuer, dass in diesem Jahr aus der Abschlussfahrt der Kinder ein kleiner Gemeindeausflug wurde.
Mit zwei Kleinbussen fuhren wir am 09.07.2026 in Richtung Rietberg. Schnell hatten wir unser Ziel erreicht, wurden herzlich empfangen und die Führung konnte beginnen. Gerade noch auf der Autobahn zwischen hochmodernen, teils riesigen LKWs, wurden wir 2000 Jahre und noch mehr zurückkatapultiert.
Die Zeitreise begann in einem großen Beduinenzelt. Die junge Frau, die für uns die Führung begleitete, erzählte uns vom Leben und Überleben in den trockenen Wüstengebieten. Wie man sich vorstellen kann, war das sehr beschwerlich. Um das Fladenbrot für die erste Mahlzeit am Tag zuzubereiten, musste das Getreide zu feinem Mehl gemahlen werden. Vor jeder Mahlzeit hieß das für die Frauen zuerst frisches Mehl auf Steinmühlen per Hand herzustellen. Denn auf Vorrat in der Wüste Mehl zu lagern wäre uneffektiv. Der Wüstensand ist so fein, dass er sich schnell mit dem ebenso feinen Mehl vermischen würde, denn der Sand ist überall.

Unser Weg führte uns dann in das eigentliche Dorf. Dort sahen wir, wie die Häuser zu Jesus Zeiten gebaut waren. Die Kinder durften in der Seilerei selbst ein dickes, langes Seil herstellen und die Erwachsenen besichtigten eine nachgestellte archäologische Ausgrabungsstelle. Zum Abschluss versammelten sich alle in der Synagoge und lernten noch viel über das Judentum.
Die Rückfahrt verlief reibungslos und pünktlich erwarteten die Eltern ihre Kinder am vereinbarten Treffpunkt in Arnsberg.
An dieser Stelle ist es Zeit ein Dankeschön an Pfrin. Claudia Schäfer und Pfr. Wolfram Sievert auszusprechen. Sie haben sicher und souverän die Busse gefahren. Vielen Dank dafür.
Text & Bilder: Ingrid Fürstenberg
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