Evangelische Frauenhilfe Bezirksverband Arnsberg

Erstellt am 22.05.2019

...von der Leiterinnentagung der Frauenhilfe!

Am Montag den 13.5.2019 trafen sich die Leiterinnen der Evangelische Frauenhilfe des Bezirksverband Arnsberg zu ihrer jährlichen Tagung. Das Treffen fand dieses Mal bei den Benediktinern im Kloster Königsmünster in Meschede statt.

Um 9:00 Uhr am Morgen, waren alle Frauen vor Ort und nach einer herzlichen Begrüßung von Hella Bilstein (Vorsitzende), wurden alle noch einmal von Alt Abt Stephan begrüßt, der die Leitung der Tagung übernahm.
Es folgte ein ausführliches Referat über die Geschichte der Benediktiner, ihre Ordensregeln und ihre Gesinnung.

Bruder Benedikt wurde im Jahre 480 in Marsia (Italien) geboren. Im Jahre 529, wurde das Kloster in Montecasino gegründet, in dem er auch die weltweit bekannte Ordensregel:

Gehorsam; Beständigkeit; Klösterlicher Lebenswandel

geschrieben hat.

Bezeichnend sind die Grundsätze des Ordens, die neben der Ordensregel, Regula Bendicti, alles enthalten, was den Benediktinerorden ausmacht.

Ora et labora et lege (latainisch: Bete und arbeite u n d lies!)

Nachdem Abt Stephan eine Einführung, der Entstehung des Ordens, seiner Regeln und seinem Begründer Bruder Benedikt Narsia gegeben hatte, folgte nun die Vorstellung seines Klosters. Der Abtei Königsmünster.

Die Abtei ist ein Kloster der Benediktinerkongregation von St. Ottilien!

Neben der Seelsorge betreiben die Benediktiner ein Reihe handwerklicher Betriebe und ein Gymnasium. Nicht zu vergessen ist ihr Laden. Dort kann man von den Mönchen selbsthergestellte Waren, Lektüre und vieles mehr bestaunen und erwerben.

Zum Mittagsgebet, lud Abt Stephan in die Klosterkirche ein.

In wunderbaren Gesängen gestalten die Mönche ihr Mittagsgebet.

Die Mittagshore - auf der Höhe des Tages  bildet gewissermaßen die Halbzeit des Arbeitstages. Gott wird gebeten, er möge "die wechselhafte Zeit" lenken und die Menschen zur Brüderlichkeit anleiten (Lesungen). Diese Hore ist mit einem längeren Stillgebet und der Gewissenserforschung des einzelnen verbunden. 

(Auszug aus dem Internet: www.benediktiner.de/index.php)

Nach den vielen Eindrücken an diesem Vormittag, schmeckte uns das  Mittagessen sehr gut.

Die Mittagspause wurde von einigen Frauenhilfsschwestern (Leiterinnen) genutzt, um das reichhaltige Angebot des Klosterladens zu inspizieren und diverse Waren zu erstehen. Als auch Abt Stephan von seiner kurzen Pause zurückkam, bot er eine Führung über das Klostergelände an. Er zeigte uns die einzelnen Gebäude. Werkstätten, Wohngebäude, die Schafswiese und die wunderschöne Umgebung.

Nach Kaffee und Kuchen, regem Austausch und vielen Fragen an den Alt Abt, ging es mit Gottes Segen und vielen guten Wünschen wieder der Heimat entgegen!

Ein Tag mit vielen neuen Eindrücken des Kennenlernens und auch neuen Einsichten ging zu Ende. Die Leiterinnen der Frauenhilfe waren sich einig. Ein wunderbares Erlebnis.

 

Text und Collage Ingrid Fürstenberg