Verbandsfest der Evangelischen Frauenhilfe Bezirksverband Arnsberg im Kirchenkreis Soest- Arnsberg

Erstellt am 07.10.2019

Am 25. September 2019 fand zum 4. Mal in Folge unser Bezirksverbandsfest in der Schützenhalle der St. Georgs Schützenbruderschaft Olpe im Sauerland statt.

Viel Organisation und Engagement, war wieder einmal notwendig, um pünktlich um 14:30 Uhr einen gemütlichen, - sowie auch außerordentlich lehrreichen Nachmittag präsentieren zu können.

Nach einer Andacht von Pfarrerin Karin Neumann - Arnoldi (Synodalbeauftragte der Frauenhilfe), die zugleich für die musikalische Begleitung gesorgt hat, begrüßte Adelheid Treeck (2. Vorsitzende der Frauenhilfe im Kreis Arnsberg), die Gäste auf das Herzlichste.

Auch die Ehrengäste: Superintendent Pfarrer Dieter Tometten, kfd Bundesvorsitzende Anna - Marie Mette und Pfarrerin Margot Bell (Diakoniepfarrerin des Evangelischen Kirchenkreis Soest – Arnsberg i.R.) begrüßten mit Freude und Anerkennung die Frauenhilfsschwestern!

Superintendent Dieter Tometten, sprach vom Helfen, von der Barmherzigkeit, von den helfenden Händen. Er sprach vom goldenen Tor im Tempel, dem Tor der Barmherzigkeit. Wie Jesus und auch später Paulus den Menschen aus schweren Lebenslagen „wieder auf die Beine geholfen hat!“ So haben schon seit vielen Jahren auch, Frauen den Menschen Hilfe angedeihen lassen.

Frau Anna - Maria Mette sprach sich sehr lobend für die Frauen der kath. Kirche aus. Sprach begeistert von der Ökumene, der Arbeit der Frauen in beiden Konfessionen. Sie berichtete auch von Maria 2.0. Das ist eine von der kath. Kirche ins Leben gerufene Initiative, die 2019 entstanden ist , um die Gleichstellung in beiden Kirchen zu erreichen.

Auch von Pfarrerin Margot Bell, gingen Grußworte an die Frauen. Sie sprach vom 5. Fastensonntag im Kirchenjahr, dem Judikasonntag. In vielen Gemeinden, steht das Gleichnis von der bittenden Witwe im Vordergrund. Lukas 18, 1-8. Pfarrerin Bell, sprach aber auch mit eindringlichen Worten vom Recht der Frauen heute! In vielen Ländern der Erde, steckt die Gleichberechtigung der Frau noch in den Kinderschuhen.

Brot für die Welt“, hilft den Menschen seit 60 Jahren, ihre Rechte zu erlangen. Das Recht auf Bildung, ausreichend Nahrung und Wasser. Das Recht auf menschenwürdiges Leben!

Nach einer kurzen Pause, begann Frau Claudia Montanus (Bildungs – und Verbandsreferentin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V.), mit ihrem Festvortrag.

Frauen. Wahl. Recht - wir dürfen wählen!

Frau Montanus, sprach von frühen, schweren Zeiten der Frauen Sie referierte über die Frauenrechtlerin Olympe de Gouges (1748-1793)

„Die Frau hat, das Recht ein Schafott zu besteigen; gleichermaßen muss ihr das Recht zugestanden werden, ein Rednerpult zu besteigen“!

Sie nannte Namen, wie Luise Otte- Peters, Marie Curie (1867-1934), und auch Coco Chanel, machte sich einen Namen in der Frauenrechtlerszene. Im 2. Weltkrieg war Coco Chanel, Widerstandskämpferin in Frankreich. Sie erweiterte ihre Mode für den Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland, mit bequemer Mode für die Frau!

Reifröcke gehörten der Vergangenheit an!

Der Weg zum Wahlrecht für Alle, aber war lang und steinig!

1919 fanden zum ersten Mal Wahlen für Männer und Frauen statt.

1933 wurde den Frauen in Deutschland, das Wahlrecht wieder aberkannt.

Ab 1949 sprach man von der Gleichberechtigung der Frau!

Aber bis heute und auch in weiterer Zukunft sind Frauen in vielen Bereichen des Lebens doch wohl nicht vollwertig gleichberechtigt.

Nach begeistertem Applaus für die Referentin, stimmte Pfarrerin Karin Neumann - Arnoldi, das Lied “Wenn das Brot, dass wir teilen….“, an und die Gemeinde sang begeistert mit!

Die Kollekte dieses Festes, ging dieses Jahr je zur Hälfte an

“Brot für die Welt“. ( Projekt Kinder und Jugendarbeit)und an den Landesverband der Evangelischen Frauenhilfe Soest (Projekt Frauenheim Wengern.)

Nach dem Vater Unser, und dem Segen, ging dieser Nachmittag langsam dem Ende entgegen.

Der Dank, der Vorsitzenden der Frauenhilfe im Bezirk Arnsberg, gilt im Besonderem der Schützenbruderschaft St. Georg in Olpe, den Ehrengästen für ihre Grußworte und allen die hinter den Kulissen fleißig für das leibliche Wohl gesorgt haben! Vielen Dank an die zahlreichen Frauenhilfsschwestern aus dem Sauerland. Ohne sie würde so ein Fest gar nicht stattfinden.

Danke dafür!!!