Jubiläumskonfirmation 2019 Norbertuskirche

Erstellt am 05.07.2019

Zur Jubiläumskonfirmation lud jetzt die Evangelische Kirchengemeinde in Arnsberg und Oeventrop ein. In einem feierlichen Gottesdienst, am Sonntag den 30. Juni 2019, hatten die Jubilare Gelegenheit sich zu erinnern, wie es damals war. Damals, als sie vor 50, 60 und 70 Jahren ihr Taufversprechen durch die Konfirmation bestätigt hatten.

Bis heute haben die Jubilare einen weiten Weg ihres Lebens zurückgelegt. Ausbildung, Studium, Familiengründung, Kindererziehung und viele glückliche wie auch schwere Zeiten liegen hinter ihnen.
Man könnte meinen, dass im Alter eine ruhige Lebensphase beginnt.

Was gibt es im Alter noch zu tun?

Reifen, reifen an den Erfahrungen die das Leben mit sich gebracht hat und Ehrfurcht haben vor dem göttlichen Wunder Erde!

Auszug aus der Festpredigt (Pfarrer Johannes Böhnke)

Dem Alter wird gemeinhin die Reife nachgesagt. Und das hört sich nach einem Automatismus an: je älter ich werde, desto reifer bin ich.

Aber ist dem wirklich so? Wenn dem so wäre, dann müssten alle älteren Menschen auch weise sein. Die Erfahrung lehrt uns, dass das nicht so ist. Also könnte es sein, dass auch das Reifen eine Aufgabe ist, eben die Aufgabe, die uns mit dem Älterwerden zufällt.

Was aber ist nun mit Reife gemeint? Der Schriftsteller Heimito von Doderer hat´s mal so gesagt: „Reif sein heißt, nicht mehr auf sich selber hereinzufallen“ (aus „Dämonen“). Ehrlichkeit ist auch eine Aufgabe im Alter. Ehrlich zu sich und anderen sein. Sich so an zu nehmen, wie man ist. Sich an nehmen mit allen Stärken und Schwächen, heißt ganz werden. Heil werden an Leib und Seele.

Die 50, 60 und 70 Jahre, die heute hinter den Jubilaren liegen, war der Anlass das Taufversprechen von damals zu erneuern. Mit einer Urkunde und vor allem dem Segen Gottes endete der Festgottesdienst.

Anschließend waren alle Jubiläumskonfirmanden zu einem Empfang eingeladen.

Die nächste Jubiläumskonfirmation findet am 14. Juli 2019 um 9.30 Uhr in der

Dietrich – Bonhoeffer Kirche in Oeventrop statt.

 

Text: Ingrid Fürstenberg
Fotos: Ingrid Fürstenberg