Kirche in Coronazeiten

Erstellt am 05.06.2020

„Den Menschen nahe sein“, das ist das Angebot, dass die evangelische Kirchengemeinde Arnsberg und nicht nur sie den Menschen in unserer Stadt macht.

Aber es gilt unverändert das Abstandsgebot. Eigentlich nur 1,50 Meter, doch allein die Auflage schafft Distanz, die größer ist als das vorgenannte Maß.

Personenbegrenzungen in der Kirche, Aufhebung von Gruppenbegegnungen, es ist schwer, die Nähe zu halten.

Bisherige Gewohnheiten des „sich Findens“ sind ausgesetzt. Die Hoffnung ist, dass bald wieder das Vertraute zurückkehrt.

Aber in Krisen stecken auch neue Chancen, die es wahrzunehmen gilt, z. B. mit Angeboten, die es bisher noch nicht gegeben hat. Leider sind diese Angebote noch nicht so bekannt, wie wir uns das wünschen würden.

Seien wir ehrlich, wer hat bisher schon regelmäßig sich die Internetseite der evangelischen Kirchengemeinde angeschaut. www.evangelisch-in-arnsberg.de

 

Es ist nicht mehr die statische Angelegenheit der Vergangenheit. Die Seite lebt, ständig können neue Angebote entdeckt werden:

-         da sind die Empfehlungen für ein Tagesgebet, täglich wechselnd,

-         da sind die ImPulse, bisher 7, kurze Andachten zu unterschiedlichen Themenstellungen, oft mit musikalischer Begleitung,

-         da sind die Predigttexte für den jeweiligen Sonntag, ab 10.00 Uhr abrufbar und

-         da sind einzelne ganze Gottesdienste zu besonderen Anlässen.

 

Wem ist nicht manchmal danach, eine kurze Besinnungspause einzulegen, aber der Ort und die Gelegenheit passen nicht?

Es sind keine Fremden, die anonym Botschaften des Glaubens transportieren, sondern unsere vertraute Pfarrerin Claudia Schäfer, unsere vertrauten Pfarrer Johannes Böhnke und Wolfram Sievert und unser Prädikant Christoph Decker die zu uns sprechen, gerne auch auf Anfrage den persönlichen Kontakt herstellen.

Noch sind die Aufrufe ausbaufähig, aber einen Gottesdienstbesuch zu Karfreitag, den 255 Menschen zeitgleich oder auch später angeschaut haben, ist schon viel mehr als ein einzelner Gottesdienst sonst an Gläubigen erreicht.

Um nicht missverstanden zu werden, wir sehnen uns nach den alten, vertrauten

Riten. Es sind zusätzliche Angebote, aber wir sind überzeugt, dass einige davon auch nach der Corona-Pandemie Bestand haben werden.