KU3 Abschluss - Der Bibelentdecker wieder unterwegs!

Erstellt am 03.07.2021

 

Ein ungewöhnliches KU3 Jahr ging am 27.6.2021 zu Ende und ich, der Bibelentdecker durfte wieder dabei sein.

Liebe Lesergemeinde!

Ja, ein KU3 Jahr geht zu Ende, dass es wohl wirklich in sich hatte! Angefangen hat es noch mit ganz normalem Unterricht.  Das war toll! Die Kinder kamen regelmäßig und gestalteten als erstes die Namensschilder in Form von Sternen. Was hatten sich Ingrid Fürstenberg und Claudia Schäfer wohl dabei gedacht? Ah, die Sterne erinnerten an eine biblische Geschichte. Da waren sie Symbole für die Nachkommenschaft Abrahams. Abraham gilt ja als Stammvater der Menschheit. Gott hatte zu ihm gesagt:Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!"

In der nächsten Stunde gestalteten die Kinder ihre Gruppen-Kerze. Aus verschiedenfarbigen Wachsplatten wurden kleine Häuser ausgestochen und auf eine dicke weiße Kerze aufgebracht. Außerdem entdeckte ich mit den Kindern wieder eine biblische Geschichte: „Da erwachte Jakob aus seinem Schlaf und sagte: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich habe es nicht erkannt!  Und er fürchtete sich und sagte: Wie furchtbar ist diese Stätte! Dies ist nichts anderes als das Haus Gottes und dies die Pforte des Himmels.  Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er an sein Kopfende gelegt hatte, und stellte ihn auf als Gedenkstein und goss Öl auf seine Spitze. Und er gab dieser Stätte den Namen Bethel! (Haus Gottes)“

Dann musste noch eine Decke für die Mitte des Stuhlkreises der Kinder gestaltet werden und in der nächsten Stunde bemalten die Kinder eine ca.90x 90 cm große Leinentischdecke mit Textilfarben zum Thema „Die Arche Noah“. Alles, was mit der Geschichte zur Arche Noah gehört, erschien nach und nach auf der Decke. Der große Regenbogen aber zog sich über die ganze Szene. Die Geschichte ist ja so bekannt, auch mir ist sie sehr vertraut: Der Regenbogen soll ein Zeichen für Gottes Versprechen sein: „Wenn ich Wolken am Himmel aufziehen lasse und der Regenbogen darin erscheint, dann werde ich an meinen Bund denken, den ich mit Menschen und Tieren geschlossen habe: Nie wieder eine so große Flut! Nie wieder soll alles Leben auf diese Weise vernichtet werden!   Diese Zusage gilt für alle Zeiten, der Regenbogen ist das Erinnerungszeichen. Wenn er zu sehen ist, werde ich daran denken.«

Woche für Woche lernten die Kinder noch viele Geschichten von Jesus kennen. Immer wieder war ich begeistert, wie interessiert die Kinder an den Geschichten waren. Dann aber hieß es HALT- STOP! Die Coronapandemie hatte alles fest im Griff und so fiel auch leider der KU3 aus. Ich war traurig. Traurig, aber nicht dumm! Ich mogelte mich in einen großen Briefumschlag, denn es gab für die Kids Post. Zusammen mit Ingrid stellte ich kurzerhand Arbeitshefte zusammen. Viele Themen, die sonst im Präsenzunterricht mit den Kindern besprochen worden wären, konnten die Kinder nun alleine zu Hause mit Hilfe der Eltern erarbeiten. Das war bestimmt nicht immer ganz einfach. Ich habe aber festgestellt, dass sich die Kinder echt Mühe gegeben haben und nach der Rückgabe der meisten Arbeitshefte, konnten Pfrn. Schäfer und Ingrid Fürstenberg nur noch Dankeschön sagen für die tolle Mitarbeit.

Als die Evangelische Landeskirche wieder Präsenzunterricht gestattet hatte, trafen sich die Kinder noch drei Mal zum Unterricht und schon ging das KU3 Jahr am 27.6.2021 mit dem Abschlussgottesdienst zu Ende. Da die Gefahr der Coronapandemie aber noch nicht gebannt ist, wurde die Gruppe der KU3 Kinder aufgeteilt. Die ersten feierten ihren Abschiedsgottesdienst mit Urkundenübergabe um 10:00 Uhr in der Auferstehungskirche und die zweite Gruppe hatte dann um 18:00 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Oeventrop ihren Gottesdienst.

Oh, was für ein schöner Sonntag. Ich war froh dabei zu sein! Früh stand schon die Sonne über Arnsberg, als die ersten Kinder mit ihren Angehörigen die Auferstehungskirche betraten. Am Eingang bekam jedes Gemeindemitglied ein Tütchen mit Brot und Weintrauben. Aber davon später! Viele KU3 Kinder waren gekommen. Alles war vorbereitet und so freuten wir uns als Pfrin. Claudia Schäfer die Gemeinde herzlich begrüßte. Als wir später gemeinsam Brot und Weintrauben aus den verteilten Tütchen verzehrten, freute sich besonders Prädikant Christoph Decker. Er hatte die Einsetzungsworte dieses Mal ein wenig umgewandelt und für die Kinder verständlich erklärt. Das war super! In Erinnerung unseres Herrn Jesus Christus und sein letztes Abendmahl zog auch ein Augenblick der Hoffnung, des Friedens und der Liebe in unsere Kirche ein.  Es war zu spüren, dass die Kinder stolz waren auf ihre Urkunde, aber auch traurig über den Abschied. In dieser Runde würde man sich ja erst einmal nicht mehr wiedersehen. Auch bei der zweiten Gruppe abends in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche habe ich das so erlebt.  Schön war es! Allen Beteiligten gebührt ein großes Dankeschön!

Bis bald! Euer Bibelentdecker