"Biebelentdecker auf Tour" Heute: KU3 Abschlussfahrt nach Rietberg

Erstellt am 05.07.2017

Hallo ihr Lieben!

Hier meldet sich mal wieder euer Bibelentdecker!

Heute muss ich euch unbedingt von einer Reise in die Vergangenheit erzählen die es in sich hatte.

Am Mittwoch, den 28.6.2017, um 10:30Uhr ging es los.

Mit 21 KU3 - Kindern, Pfarrerin Claudia Schäfer und drei weiteren Betreuern ging es auf nach Riedberg in das Bibelmuseum.

Ich, als der „Weltbeste Bibelentdecker“, war selbstverständlich dabei! Das war eine echt coole Sache!

Als wir im Bibeldorf ankamen, stärkten wir uns erst einmal. Alle hatten etwas zum Mittagessen dabei. Das Picknick im Grünen war wirklich wichtig!

Denn was uns dieser Tag bringen würde, wussten wir ja nicht!

Nach ausgiebigen kulinarischen Genüssen, nach Toben, Springen und lustigen Gesprächen, wurden die Kinder plötzlich ganz still.

DIE FÜHRUNG durch das Bibeldorf begann!

Zuerst marschierten wir ins Israelmuseum. Dort steht ein großes 3D Modell von Israel und Palästina.

Hallo!!?? Jetzt konnten unsere Kinder endlich einmal sehen, wo Jesus gelebt und gewirkt hat. Am See Genezareth, in Galiäa, in Samarien usw.! Zu allen Städten und Regionen konnten die schlauen KU3 Kids die Geschichten nacherzählen, die Jesus vor ca.2000 Jahren dort erlebt hat.

He!! Was war euer Bibelentdecker stolz!

Weiter ging es zur Ausgrabungsstelle.

In Israel haben die Archäologen ein Haus aus der Zeit Jesu ausgegraben und eine Nachbildung davon sahen wir hier. Im Heiligen Land(..so nennt man ja das Land, in dem Jesus gelebt hat)...dort also wird jeden Tag etwas in der Erde gefunden und ausgegraben.

Vieles davon beweist, Jesus hat gelebt!!

Unsere Führung ging weiter.

Was war denn jetzt los? Unsere Gruppe wurde aufgeteilt, zur Arbeit! Zur Arbeit??

Was sollten wir denn tun? Ja, vor 2000 Jahren konnte man nicht einfach in den Supermarkt gehen, um die nötigen Dinge des Alltags einzukaufen! Nein, alles musste selbst hergestellt werden. Wir haben, also unser Kräutersalz zur Haltbarmachung von Nahrungsmitteln hergestellt. Andere waren in der Seilerei. Wieder andere durften beim Zimmermann ein Werkzeug herstellen. Wahnsinn! Aber abwarten, es kommt noch besser.

Unser tägliches Brot gib uns heute!

Die junge Frau, die uns die biblischen Geschichten so anschaulich nahebrachte, hatte eine Überraschung nach der anderen bereit. Ich meine nicht den Regen, der ab und zu

auf uns rieselte.

Ich meinte unter den vielen tollen Events und Geschichten, das Brotbacken!

Was, Brot ? Eher waren es Brotfladen. Zu Jesu Zeiten buk man aus Mehl, Öl und Wasser

Fladenbrot. Als wir in einem Haus,(Nachbildung, von vor 2000 Jahren,) Platz genommen hatten, wurde der Teig wie ein Kuchenteig ausgerollt. Ein gerader runder Stock, diente als Teigrolle. Der Teig lagerte schon fertig in einer Schüssel und so ging alles ganz schnell. Über einem Feuer mit rundem Eisenblech waren die Brotfladen schnell fertig. Nachdem alle probiert hatten, stellten wir fest: Sie schmeckten wie Pfannkuchen. Auch die Nomaden, die schon vor Christus Zeiten mit ihren Tieren

durch die Wüste von Wasserstelle zu Wasserstelle zogen, haben auf diese Weise ihr tägliches Brot gebacken. Oft hatten sie nur dieses Fladenbrot zu essen.

Die Herstellung des so einfachen Brotes war damals aber s e h r mühsam. Das stellten wir alle fest, als wir selber das Korn zu Mehl mahlen sollten. Mit Mühlsteinen im Handbetrieb ging es ans Werk! Ohhh, was haben wir uns angestrengt, um das Ziel, 1 Kg Mehl zu mahlen auch zu erreichen!! Es waren am Ende aber nur 250-300g. Brot war und ist ungeheuer wertvoll. Das hatten wir alle begriffen! 

 

Fladenbrotrezept:

2 Tassen Mehl

1 Tl. Salz

50 g Öl

½ Tasse lauwarmes Wasser

 

Puuh, die Menschen hatten es aber zu Jesus Zeiten nicht leicht, ihr tägliches Leben zu meistern.

Im Heiligen Land scheint die Sonne fast immer. Es ist heiß und sehr trocken. Die Menschen mussten oft Qualen auf sich nehmen, um satt zu werden. Aber trotzdem waren sie gottesfürchtige Leute. Sie gingen in ihre Synagogen und dankten Gott für das Heilige Land, in das Er sie geführt hatte. Sie lebten dort gut! Sie hatten viele Früchte, die nur in der heißen Sonne gedeihen: Feigen, Datteln, Oliven, Zitrusfrüchte usw.

Als letzte Station unserer Reise in die Zeit Jesus von Nazareth, blieb nur noch das Gotteshaus der Juden übrig. Denn Jesus und sein Volk waren Juden. Die Synagoge war für die Menschen in Israel damals wie heute, ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Der Besuch in der nachgebauten Synagoge im Bibelmuseum war für unsere KU3 Kinder sehr anschaulich. Sie hatten im Unterricht schon viel von den jüdischen Sitten, Gesetzen und Gebräuchen gehört. Kippa, Thorarollen und Gebetsschal waren für die Kinder Anlass genug, von dem zwölfjährigen Jesus im Tempel zu erzählen.

Lukas 2,41-52

Euer Bibelentdecker sagt Danke, dass ihr im Unterricht gut aufgepasst habt!

Viel zu schnell war dieser interessante Tagesausflug zu Ende.

Bis zu unserem nächsten Abenteuer, unserem Abschlussgottesdienst am Sonntag, dem 9.7.2017 um10:00 Uhr in der Auferstehungskirche, verabschiedet sich euer

„Weltbester Bibelentdecker“!!!